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Foto: Marco Limberg

Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 hat sich die Claims Conference dem Ziel gewidmet, den jüdischen NS-Opfern ein Mindestmaß an Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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Unterstützung für bedürftige jüdische NS-Opfer

 

Noch während der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat sich die Claims Conference für die Rechte der jüdischen Holocaust-Überlebenden und der Erben der Opfer eingesetzt und die Rückerstattung von Eigentum in Ostdeutschland vorangetrieben. Ihr wurde zudem das Recht zugesprochen, für nicht beanspruchtes Vermögen einzutreten, das anderweitig an den Staat gefallen wäre. Die aus dem Verkauf erzielten Erlöse gehen an Institutionen, die Sozialdienste für betagte und bedürftige NS-Opfer durchführen sowie an solche, die sich der Holocaustforschung, -erziehung und –dokumentation widmen.

Für die institutionelle Förderung werden auch die Mittel aus humanitären Fonds zugunsten von Holocaust-Überlebenden eingesetzt, die von verschiedenen europäischen Regierungen, Unternehmen sowie der US-Regierung eingerichtet wurden.

Der Claims Conference ist schmerzlich bewusst, dass die Zerstörung jüdischen Lebens während des Holocaust nicht rückgängig gemacht werden kann. Dennoch werden wir unseren Fokus auch weiterhin auf die Belange der Überlebenden und der jüdischen Gemeinschaft richten.