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Projektförderung

 

Für Projektberatung und Fragen der Antragstellung mit Zuständigkeit für Europa steht Frau Elvira Glück, Consultant on European Allocations, zur Verfügung. Sie erreichen Frau Glück unter (49) 172 - 395 33 00 und elvira.glueck[at]claimscon.org

 

 

 

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Humanitäre Hilfe für NS-Opfer in der ehemaligen Sowjetunion

Institutionelle Förderung zur Unterstützung von Überlebenden

Grundlegende soziale Dienstleistungen für jüdische NS-Opfer

 

In fortgeschrittenem Alter leiden NS-Opfer in sehr viel höherem Maße unter physischen und psychischen Erkrankungen als andere betagte Menschen. Anhaltende Mangelernährung während der NS-Verfolgung beeinträchtigt ihre Gesundheit im Alter und ruft als Spätfolgen Osteoporose, erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen, Herzprobleme, Sehstörungen, Dentalschäden und Bluthochdruck hervor.

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Galina Pissarevskaya, Vinnitsa, mit Mitarbeiterinnen der Hesed


Auch ist unter jüdischen NS-Opfern eine besonders hohe Rate an Demenzerkrankungen und Schizophrenie zu verzeichnen. Viele von ihnen leben infolge des Verlustes ganzer, weitläufiger Familienverbände durch die Schoah allein.

Die Claims Conference bemüht sich, die Situation der jüdischen NS-Opfer in aller Welt zu verbessern; die unterschiedlichen Bedürfnisse richten sich in der Regel nach sozialen Gegebenheiten in ihren Heimatländern. Eine stetig wachsende Priorität nimmt dabei die häusliche Pflege ein, die es den Überlebenden ermöglicht, so lange als möglich im eigenen Zuhause zu leben. Die häusliche Pflege umfasst Dienstleistungen zur Aufrechterhaltung des Lebensalltags aber auch Tätigkeiten wie Einkaufen und Haushaltsarbeiten.