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Claims Conference erhält zusätzliche Mittel für pflegebedürftige NS-Opfer


10. März 2010 – In ihrer jährlichen Verhandlungsrunde mit der Bundesregierung hat die Claims Conference zusätzliche Mittel für die häusliche Pflege von betagten und pflegebedürftigen NS-Opfern in aller Welt erhalten. Der Betrag für das Jahr 2010 wurde um 25 Millionen auf 55 Millionen Euro angehoben. Ferner wurden weitere Liberalisierungen bei den Zulassungskriterien für Verfolgte, die in einem KZ inhaftiert waren und sogenannte Westverfolgte erreicht.
„Angesichts rückläufiger Mittel aus den Entschädigungsabkommen früherer Jahre werden die Gelder äußerst dringlich benötigt, um hoch betagten Überlebenden einen Lebensabend in Würde zu ermöglichen“, sagte Georg Heuberger, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland. „Rund die Hälfte aller Holocaust-Überlebenden weltweit führen eine Existenz unterhalb der Armutsgrenze und können sich die erforderliche häusliche Pflege nicht leisten“, so Heuberger.
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Verhandlungen: Aktuelle Ergebnisse

 

Verhandlungen im Hardship Fund

Als Resultat der Verhandlungen der Claims Conference mit der Bundesregierung können jüdische NS-Opfer, deren Antrag im Hardship Fund nach den Kriterien der deutschen Regierung abgelehnt worden war, jetzt einen zweiten Antrag stellen. Die meisten von ihnen haben bisher keinerlei Entschädigungszahlungen für NS-Unrecht erhalten. Den vollständigen Beitrag lesen.

Claims Conference verhandelt erfolgreich höhere Beihilfen für bedürftige Holocaust-Überlebende in Mittel- und Osteuropa

35 Prozent höhere Leistungen für Überlebende in zwölf Ländern einschließlich der Ukraine und Russlands

19. März 2009 – Die laufenden Beihilfen, die die Claims Conference an bedürftige jüdische Holocaust-Überlebende in Osteuropa zahlt, werden als Ergebnis jüngster Verhandlungen mit der Bundesregierung deutlich angehoben. Die Anhebung betrifft rund 13.000 Holocaust-Überlebende in 22 Ländern. Den vollständigen Beitrag lesen.

Aktualisiert am 28. Mai 2009